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Gemeinde Weerberg
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Geschichte

  • Älteste Urkunde aus dem Jahre 1297
    Älteste Urkunde aus dem Jahre 1297
  • Gasthof Schwanner um 1900
    Gasthof Schwanner um 1900
  • Hof Grill um 1930
    Hof Grill um 1930
  • Huaberhof (links) und Koglerhof (rechts) im Jahre 1903
    Huaberhof (links) und Koglerhof (rechts) im Jahre 1903
  • Ober- und Unterinnerst sowie Pfund um 1940
    Ober- und Unterinnerst sowie Pfund um 1940
  • Alte Rauchküche um 1940
    Alte Rauchküche um 1940
  • Hof Purtscheller im Jahre 1912
    Hof Purtscheller im Jahre 1912
  • Innerach-Brüder Felix, Franz und Hones um 1930
    Innerach-Brüder Felix, Franz und Hones um 1930
  • Post Moidl auf ihrem Botengang im Bereich Sennhof
    Post Moidl auf ihrem Botengang im Bereich Sennhof
  • Altes Außerweerberger Schulhaus
    Altes Außerweerberger Schulhaus
  • Schul-Skiausflug im März 1939 in die Nons
    Schul-Skiausflug im März 1939 in die Nons
  • Kirche St. Peter mit Mesner (li.) und altem Widum (re.)
    Kirche St. Peter mit Mesner (li.) und altem Widum (re.)
  • Kriegerdenkmal nach der Restaurierung
    Kriegerdenkmal nach der Restaurierung
  • Holzliefern um 1955
    Holzliefern um 1955
  • Urlaubsgäste auf dem Weg durch die Zallergasse
    Urlaubsgäste auf dem Weg durch die Zallergasse
  • Schwannerlift um 1965
    Schwannerlift um 1965
  • Flachsbrecheln in Innerweerberg um 1940
    Flachsbrecheln in Innerweerberg um 1940
  • Die Nies-Kashütt'n um 1920
    Die Nies-Kashütt'n um 1920
  • Einer der ersten Traktoren am Weerberg
    Einer der ersten Traktoren am Weerberg
  • Ehemalige Schule Innerberg um 1960
    Ehemalige Schule Innerberg um 1960

In 900 m bis 1.300 m Seehöhe weitet sich das Dorf Weerberg (mittelalterliches Waldhufendorf) nahezu rund um den 2.505 m hohen Gilfert. Das Gemeindegebiet umfasst eine Gesamtfläche von 55,4 km und reicht bis zu den Hauptkämmen der Tuxer Voralpen hinauf.

Geschichte:
Eine Dauersiedlung in Weerberg ist seit der bajuwarischen Landnahme am Ausgang des 6. Jahrhunderts anzunehmen. Die weniger romanischen Namen (v.a. Namen von Almgründen, wie z.B. Nons, Nurpens oder Lafaster) reichen nicht aus, eine Dauersiedlung bereits in vordeutscher Zeit anzusetzen.
Die bemerkenswerte Vogelkopfnadel aus dieser Zeit bezeugt bereits eine damalige Begräbnisstätte am Hügel der Kirche St. Peter. Ab jener Epoche wurde durch Rodungen immer wieder neuer nutzbarer Grund und Boden geschaffen. Um der stetig wachsenden Bevölkerung Nahrung und Existenz zu sichern, ist zudem sehr bald schon eine Vermehrung der bäuerlichen Güter durch Höfeteilung eingetreten.

Aus den Jahren um 1300 beweisen die ersten schriftlichen Kunden von einer Besiedlung, und die Tatsache, dass die Alte Kirche zum hl. Petrus um 1250 erbaut, weist auf alten Kulturboden hin. In den Jahren 1863 bis 1870 wurde direkt in der Ortsmitte ein neues zweitürmiges Gotteshaus erbaut und der hl. ''Mariä Empfängnis'' geweiht.

13.Jh. früheste urkundliche Nennung der Kirche St. Peter.

1312 Aus dem Inntaler Steuerbuch lässt sich die damalige Einwohnerzahl mit 116 Personen berechnen.

14.Jh. setzte die Vermehrung der bäuerlichen Güter durch Höfeteilung ein.

1462 Aus diesem Jahr stammt die älteste Nachricht über die Abhaltung eines ''Taidings'' auf Weerberg, die im Mai und Oktober abgehalten wurden. Bei dieser unter der Leitung des Richters stattfindenden Verhandlung wurden die verschiedensten Angelegenheiten im Sinne des Landrechtes und der alten dörflichen Gewohnheitsrechte geregelt und Streitfälle geklärt.

1491 wird in einem Kodex des Pfarrarchivs die Dorfordnung Weerberg schriftlich festgelegt. Diese zeigt, dass Weerberg als eine eigenständige Gemeinde empfunden wurde.

16.Jh. Aufgrund der eintretenden Klimaverschlechterung werden viele höher gelegene Höfe aufgelassen und als Zugüter tieferliegender Landwirtschaften genutzt.

1742 bis 1752: Neubau der Kirche St. Peter nach Plänen des bekannten Kirchenbauers Pfarrer Franz de Paula Penz. Vorher stand auf diesem Platz eine heidnische Kultstätte und später eine Kapelle.

1752 wurde Weerberg eine eigenständige Pfarrkuratie und war somit nicht mehr Provisur der Pfarre Kolsass.

1778 Wie lange in Weerberg eine Musikkapelle existiert ist nicht genau feststellbar. Vom Jahre 1778 ist uns die Entlohnung der Singer und Vorsinger überliefert.

1796 und 1809 konnten sich die Weerberger Schützen im Tiroler Freiheitskampf und im Aufgebot der Tiroler Bauern zur Bergiselschlacht bewähren.

1800 Seit diesem Jahr wird in Weerberg Schulunterricht abgehalten.

1809 Der Weerberger Ortsvorsteher Johann Raschbüchler (Rastbichler) wird von den Franzosen erschossen.

1836 Errichtung einer einklassigen Volksschule in Innerweerberg.

1840 wird unterhalb der alten Pfarrkirche das erste Schulhaus errichtet (heute ''Schusterhaus'').

1848 bis 1849 Auflösung der Grundherrschaften.

1872 Weihe der neu errichteten, zweitürmigen, neuromanischen Pfarrkirche zur ''Unbefleckten Empfängnis Mariä''.

1885 Bau der ''Grillkapelle''.

1890 Bis in dieses Jahr lassen sich die Kapellmeister namentlich zurückverfolgen.

1891 Gründung der Raiffeisenkasse Weerberg.

1908 wird die Weerberger Feuerwehr ins Leben gerufen.

1914 bis 1918: 18 Weerberger fallen beim ersten Weltkrieg.

1919 Einrichtung einer provisorischen, einklassigen Volksschule in Außerweerberg (beim Bauernhaus ''Besenlehen'').

1922 Einweihung des Kriegerdenkmales bei der Pfarrkirche.

1924 Gründung E-Werk Winkler ''Innermühllehen''.

1926 Gründung der Elektrogenossenschaft Weerberg. 16 Interessenten erhielten die Erlaubnis zwei Glühlampen an das Stromnetz anzuschließen.

1926 Neubau der ''Trankapelle''.

1928 Erster Telefonanschluss beim ''Kirchenwirt'', der als öffentliche Sprechstelle allen Weerbergern zur Verfügung stand.

1928 Errichtung des Post- und Telegrafenamtes.

1928 Gründung des Bienenzuchtvereines Weerberg.

1939 Errichtung eines Standesamtes am Weerberg.

1939 bis 1945: 214 Weerberger werden zum zweiten Weltkrieg einberufen. 52 kehren nicht mehr heim.

1942 bis 1961 war die Materialseilbahn Weer-Weerberg in Betrieb.

1948 Gründung der Jungbauernschaft Weerberg mit rund 130 Mitgliedern.

1950 Weihe von vier neuen Glocken für die Pfarrkirche. Die Glocken mussten beim 2. Weltkrieg abgeliefert werden.

1950 Neubau der Doltkapelle.

1950 bis 1956 und 1962-1968: Franz Unterlechner ''Unterbach'' steht der Gemeinde als Bürgermeister vor.

1953 Gründung des Bergschafzuchtvereines Weerberg.

1956 bis 1962: Josef Knapp ''Brand'' steht der Gemeinde als Bürgermeister vor.

1956 Gründung des Tourismusverbandes Weerberg.

1959 Bei Kirche St. Peter wurde bei Ausgrabungsarbeiten eine Bronzenadel aus dem 6. Jh. gefunden.

1961 Feierliche Eröffnung des neuen Schul- und Gemeindehauses.

1962 Übergabe der Weerberger Landesstraße (Pill-Weerberg) an den öffentlichen Verkehr.

1962 Gründung des Trachtenvereines Weerberg.

1963 Gründung der Agrargemeinschaft Weerberg die eine Agrarfläche (Wald) von 520 ha verwaltet (früher Gemeindewald).

1964 Eröffnung des 1. Weerberger Schiliftes beim ''Schwannerwirt''.

1965 Die neue Volksschule Innerweerberg wird eröffnet.

1965 Der Weerberger Wintersportverein wird gegründet.

1966 Das Standesamt Weerberg wird in den Standesamtsverband Schwaz eingegliedert.

1967 Eröffnung des Hausstatt-Schiliftes, der 2001 aus wirtschaftlichen Gründen abgetragen wurde.

1967 Neubau der ''Krötzkapelle''. Die alte Kapelle stand beim ''Toberer''.

1969 Grundsteinlegung des Sportvereines Weerberg.

1970 bis 1989: Innen und Außenrenovierung der Kirche St. Peter

1970 bis 1988: Errichtung der Gemeinde-Wasserversorgungsanlage.

1972 Gründung des Hobby-Club-Berghof.

1975 Neubau der ''Auerkapelle''. Die alte Kapelle musste wegen des Straßenbaues abgetragen werden.

1975 Gründung des Steinschafzuchtvereines Weerberg.

1976 Verleihung des Gemeindewappens durch die Tiroler Landesregierung.

1976 Auflassung der Volksschule Außerweerberg. Die Schüler wurden in der erweiterten Volksschule Mitterweerberg integriert. Ein Schülerbus befördert seit damals die Kinder.

1976 Eröffnung des neu errichteten Gemeindesaales im Gemeindehaus.

1976 Errichtung der ersten Langlaufloipe am Mitterweerberg durch den Tourismusverband.

1978 Gründung der Heimatbühne Weerberg.

1979 Neubau der ''Riedkapelle''. Die alte Holzkapelle stand unter der Straße.

1979 Eröffnung eines eingruppigen Kindergartens im neu erbauten Osttrakt des Gemeindehauses. Unter dem ''Hitler-Regime'' gab es bereits einmal in einem Schuppen im Bereich des heutigen Cafe Central kurzfristig eine Kinderbetreuungseinrichtung.

1980 Bürgermeisterwechsel; Hubert Schößer folgt Alois Erler.

1980 Neubau der ''Berghofkapelle''.

1981 bis 1999: Gehsteigbau Sportplatz-Trenkbach.

1981 bis 2004: Kanalbau von Außerberg bis ''Berghof'' mit Anschluss an das Klärwerk Schwaz. Der Kanalbau ist noch nicht abgeschlossen.

1982 Eröffnung des neu errichteten ''Hüttegg-Schiliftes''.

1983 Neubau der ''Zallerkapelle'' die anstelle der ehemaligen ''Höglkapelle'' erbaut wurde.

1985 Erneuerung der ''Zirlerkapelle'' (originalgetreu nachgebaut).

1985 Einweihung des Gemeindehausanbaues/Osttrakt (Vereinslokale, Arztpraxis, Wohnungen, Garagen).

1985 Weerberg bekommt erstmals einen praktischen Arzt. Dr. Köstner Hans eröffnet im OG des Gemeindehauses seine Ordination.

1985 Fertigstellung des Kraftwerkstollens der Fa. Haim KG in Innerweerberg.

1985 bis 1987: Erweiterung des Friedhofes mit Neubau einer Aufbahrungskapelle. Bisher gab es nur die Hausaufbahrung.

1986 bis 1997: Ausbau der Straße Innerberg (von Oberschröck-Innerst).

1987 Gründung des Eishockeyclubs Weerberg.

1988 bis 1990: Neubau Sportplatzanlage mit Garderobengebäude.

1988 Pfarrer Otto Berktold löst den in den Ruhestand getretenen Pfarrer Johann Ruggenthaler ab.

1989 Errichtung des neuen Feuerwehrhauses Innerweerberg.

1989 Eröffnung des erstens Tennisplatzes am Weerberg beim ''Huaberhof''.

1990 Bei der Kirche St. Peter wurde ein goldener Beschlag aus dem 5. Jh. gefunden.

1991 Neubau der ''Wegscheidkapelle''. Die Vorgängerkapelle, eine der ältesten und schönsten Weerberger Kapellen musste 1958 wegen des Straßenbaues abgetragen werden.

1991 Neubau Feuerwehrhaus Außerweerberg.

1992 Außenrenovierung Pfarrkirche Weerberg.

1995 Eröffnung des ''Museum Rablhaus''.

1996 Eröffnung des neuen, dreigruppigen Kindergartengebäudes.

1996 Das Gemeindeamt übersiedelt in die Räume des ehemaligen Kindergartens.

1997 Gründung des Tennisclubs Weerberg.

1998 Erneuerung der ''Eggerkapelle''. Die Vorgängerkapelle musste dem Straßenausbau weichen.
1998 Bürgermeisterwechsel; Hans Tipotsch löst Hubert Schößer ab.

1998 Pfarrer Otto Berktold stirbt überraschend. Als Übergangslösung folgen ihm die Pfarrmoderatoren Pater Christian Tschiderer und Vincent O.Lompema (bis 2001).

1999 Abbruch und Neubau der ''Doltkapelle''.

1999 Gründung Museumsverein ''Museum Rablhaus''.

2000 Sanierung Volksschule Innerweerberg.

2000 Baubeginn für Ausbau der ''Zallerstraße''.
2000 Alle Weerberger Wohngebäude bekommen eine neue Hausnummer. Erstmals werden Straßenbezeichnungen eingeführt.

2001 Weerberg bekommt mit Franz Angermayer wieder einen eigenen Pfarrer.

2002 Die Post AG schließt aus wirtschaftlichen Gründen das Postamt Weerberg. Im Tourismusbüro wird als Ersatzlösung eine Post-Servicestelle eingerichtet.

2004 Bürgermeisterwechsel; Ferdinand Angerer löst Hans Tipotsch ab.

2004 Innenrestaurierung der Weerberger Pfarrkirche.

2004 Der Tourismusverband Weerberg wird mit dem Großverband 'Silberregion Karwendel' fusioniert.

2005 Erweiterung Feuerwehrräume Mitterweerberg.

2006 Freude bei den Weerberger Kindern - beim Kindergarten wird ein öffentlicher Kinderspielplatz errichtet.

2007 Im Zuge des großen österreichischen Zapfenstreiches werden verdiente Gemeindebürger geehrt. Konrad Streiter wird zum Ehrenbürger ernannt, Alt-Bgm. Alois Erler und Hans Knapp erhalten den Ehrenring der Gemeinde Weerberg.

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