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Schützenkompanie Weerberg

Die Weerberger Schützenkompanie

Anfang April 1779 kam ein Landsturmaufgebot im Gericht Schwaz nur in den Gemeinden Weer, Weerberg und Pill in der Stärke von 145 Mann zustande (Franz Kolb, Das Tiroler Volk in seinem Freiheitskampf 1796-1979). Die Weerberger Schützen mussten also um diese Zeit schon bestanden haben. Von Süden her bedrohte Napoleon das Tiroler Land. Die Scharfschützenkompanie des Gerichtes Schwaz war zu dem Angriff am 2. April 1796 nicht aufgerufen, sondern begab sich als Reserve nach Sterzing, um dort weitere Befehle abzuwarten. Am 3. April wurden sie nach Kematen abgeordert, wo sie von der Bevölkerung freudigst aufgenommen wurden, durch den Gemeindevorsteher wurde erklärt, dass die Talbewohner sich bereitwillig dem Hauptmann der Schwazer unterstellen wollten.

Eine Weerberger Schützenkompanie fochte dann auch im Aufgebot der Tiroler Bauern bei der Bergiselschlacht am 13. August 1809 unter Johann Angerer eifrig mit, sie zogen am 11. August 1809 an den Volderberg aus, wo sie Posten bezogen und am 15. August 1809 den Feind im Unterinntal bis nach Kundl verfolgten (zusammen 117 Mann, alle vom Weerberg).

Am 24. Oktober 1809 ist am Weerberg vom Landesschützenmajor Josef Speckbacher eine Kompanie zum Judenstein abgerufen worden und dort bis 6. November 1809 im Dienst gestanden. Insgesamt waren es 108 Mann, alle aus Weerberg nur Mathias Dankl war aus Pill. Die Richtigkeit der Standesliste bestätigte Josef Speckbacher am 20. Juli 1816 mit seiner eigenhändigen Unterschrift und Siegel.

Vom 3. November 1809 standen folgende Weerberger unter Hauptmann Georg Lanthaler von Schwaz am Volderberg zur Verteidigung der Volderer Brücke: Franz Bixner, Johann Badscheller, sowie Georg Eller. Vor 1909 trugen die Schützen keine eigene Tracht, lediglich ein Spielhahnstoß zierte den Hut. Es waren nur unverheiratete Männer zugelassen.

Der Johannestag (27.12.) war Junggesellentag. Am Nachmittag fand die Junggesellenlehre statt. Anschießend wurde jedes Jahr der Schützenhauptmann durch den Pfarrer von der Kanzel herunter ernannt. Der Auserwählte musste ein angesehener und strammer Junggeselle sein, insbesondere hatte er einen tadellosen Lebenswandel zu führen.

Im Jahre 1909 kamen dann eigene Monturen, die durch Sammlungen und Glückstopf finanziert worden waren: Braune Röcke mit grüner Einfassung und grüner Schützenschnur, brauner Hut mit breitem grünem Band und Spielhahnstoß.

Ab diesem Jahr wurde dann immer der Schützenhauptmann selbst gewählt. Erster gewählter Schützenhauptmann wurde David Steindl, ein lediger Bauer beim Oberacherer (Zalln). Nach dem Weltkrieg baute Johann Schiffmann, Krötz, Schützenhauptmann von 1947-1955, unter schwierigsten Umständen die Schützenkompanie wieder auf. Er musste zum Beispiel leihweise Gewehre aus Schwaz mit seinem Fuhrwerk holen und dann wieder zurückbringen.

Ehrenkranzträger der Schützenkompanie Weerberg:
Altbürgermeister Hubert Schößer

Jahreshauptversammlung am 8.11.2014 mit Neuwahlen der Ausschussmitglieder:

Der neue Ausschuss der Schützenkompanie
Hauptmann: Martin Sprenger
Oberleutnant: Manfred Kohler
Obmann: Hannes Schiffmann
Obmann Stv.: Martin Sprenger
Kassier: Thomas Schiffmann
Kassier Stv.: Emanuel Schiffmann
Schriftführer: Christian Geisler
Schriftführer Stv.: Magdalena Schößer
Waffenwart: Markus Danler
Jungschützenbetreuer: Martin Schiffmann
Jungschützenbetreuer Stv.: Markus Lintner
Fähnrich: Thomas Hirschhuber


Kontakt:
Schützenkompanie Weerberg
Obm. Hannes Schiffmann
Innerberg 37
6133 Weerberg
Tel. 0676 / 708 83 03



http://www.tiroler-schuetzen.at/php/weerberg,788.html

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