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Rosenmadonna

Die Quellen, aus denen die Idee zu diesem Kraftfahrer-Heiligtum zusammenfließt, sind zahlreich. Der damalige Pfarrer Dietmar Melzer hatte 1963 den 1000-jährigen Rosenstrauch in Hildesheim besucht. Der Spuringhof, auf dessen Grund der Brunnen und gleichzeitig das Cafe Sponring erbaut wurde, hieß im Mittelalter Rosenblühn.

Eine ganze Reihe von Unfällen, die auffallend und oft eigenartig glücklich ausgingen, brachte den Gedanken, die Männer und Burschen einzuladen, am Bau des Brunnens mitzuhelfen.

Die Mitte der sechziger Jahre aufkommenden, von vielen als Ärgernis emfpundenen Modeerscheinungen, an die man auch moralische Bedenken knüpfte, bildeten eine weitere Motivation, sich wieder auf Tracht , Brauchtum und Anstand zu besinnen.

In etwa 200 freiwilligen Schichten wurden im Tufftschlag (Hochsinn-Albl) Steine gebrochen, in Schwaz zu Platten geschnitten, und bis zum 15. August 1965 aufgemauert.

Immer wieder bleiben Gäste sinnend vor der Tafel stehen und lesen die Inschrift:

Kommt einer und trinkt bei mir,
glaubst du, er dankt dafür?
Ich aber rausche und fließe nur so
und bleibe immer des Gebens froh.
So schön und einfach ist mein Leben:
geben und immer nur geben.


Gewidmet den Frauen und Mädchen unserer Gäste und allen Weerbergerinnen; die Männer und Burschen von Weerberg

Bei der Weerberger Bevölkerung wird die Rosenmadonna zu Recht als das Werk von Pfarrer Dietmar Melzer gewürdigt und geehrt.

Im Jahr 2014 musste die Rosenmadonna wegen des Ausbaues der Straßenkreuzung verlegt werden.

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Mitterberg 111
6133 Weerberg
+43 5224 68260
 
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